Mittwoch, 23. Juli 2008
Ich sitze sehr oft vor Anleitungen, bei denen große Passagen des Strickstückes glatt rechts gestrickt werden. Ich möchte auch gern solche Modelle nacharbeiten aber bei mir sieht ein glatt rechts gestricktes Strickstück sehr ungleichmäßig aus, weil ich die Maschen sind total unregelmäßig abstricke. Ich versuche auch immer alles ordentlich straff
zu ziehen aber es hilft nichts.
Wie gelingt es euch, ein sauberes Maschenbild zu erzielen. Gibt es irgendwelche Tricks und Kniffe, die mir das leben erleichtern würden. Ich würde mich über jede Hilfestellung freuen.
Das Wollschaf bedankt sich bei Manja für die heutige Frage! Einen richtig guten Tip habe ich nicht zu dem Thema, da ich relativ gleichmäßig stricke und mir daher noch keine großen Gedanken darüber machen musste... Eine Nadelstärke kleiner zu verwenden ist aber sicherlich kein Fehler und ansonsten hilft bestimmt auch einfach Übung. Außerdem gibt es auch Garne, bei denen das Maschenbild einfach nicht soooo gleichmäßig aussieht oder es eben sehr schwierig ist ein solches zu erzeugen oder auch solche, die einem persönlich nicht so liegen (bei mir z.B. die DUO von Design.Club.dk) Waschen und evtl. etwas spannen sollte auch noch eine deutliche Verbesserung bringen.
Dienstag, 15. Juli 2008
Bei meinen ersten toe-up socken ist es mir beim abketten passiert das der rand zu fest wurde und ich nicht mehr in die socke kam. Wie löst ihr das? Habt ihr eine spezielle abkett-taktik für toe-up socken?
Das Wollschaf bedankt sich bei Ina für die heutige Frage! Das entscheide ich immer ganz individuell, es gibt da ja einige Möglichkeiten... oft kette ich einfach mit doppeltem Faden ab oder "nähe ab".
Dienstag, 27. Mai 2008
Hast du Ufo's? Wie kommt es zu ihrem Entstehen?
Ich? UFOs? Neeeeee... (solange man nicht im dreistelligen Bereich ist zählen die doch nicht, oder? ;) ) Okay, ernsthaft... Ja, ich habe UFOs... viele... Dazu kommt es schlicht und einfach dadurch, dass ich ständig Lust habe etwas Neues anzustricken (bzw. auf meine bestehenden WIPs eben gerade keine Lust) und dem dann auch meistens nachgebe... Da Stricken nun mal ein Hobby für mich ist, ist es dazu da mir Spaß zu machen... Der Nachteil ist halt, dass viele Sachen ewig nicht fertig werden... okay, die meisten werden irgendwann schon fertig, aber eben leider nicht besonders schnell und oft sind sie dann ziemlich gut abgelagert.*gg*
Donnerstag, 22. Mai 2008
Wenn ich mich so durch die Blogs klicke, fällt mir auf, dass ich nicht überall gleich gerne lese- was nicht am Inhalt liegt. Darum meine Frage: Wie ist ein Blog, den (oder das?)du gerne liest? Viele Smilies oder wenige? Schriftgröße? Textlänge? Bilder? Hintergrundfarbe? (etc. und natürlich auch Inhalt)
Das Wollschaf bedankt sich bei Wassilissa für die heutige Frage! Also grundsätzlich ist mir der Inhalt schon das Wichtigste... wobei ich auch nicht behaupten kann, dass es mir auf die Ästhetik so gar nicht ankommt ;) Ich persönlich - und das ist wirklich nur mein eigener Geschmack - kann ganz kitischigen Designs, à la wild blinkende, pinkfarbene Kätzchen, nicht wirklich etwas abgewinnen... wenn mich die Texte und Bilder (die gehören für mich zu einem Strickblog einfach dazu) ansprechen, sehe ich da aber auch mal darüber hinweg. Selbstverständlich gibt es immer Themen, die mich mehr interessieren als andere... aber es zwingt mich ja auch keiner jeden einzelnen Eintrag eines Blogs gründlichst zu studieren. Was ich gar nicht ab kann sind Zickereien und Rumgehacke auf anderen BloggerInnen... sowas ist einfach nur niveaulos und ist einer der wenigen Gründe für mich einen Blog, den ich früher ganz gerne mochte, einige Zeit lang nicht mehr zu besuchen.
Sonntag, 18. Mai 2008
Hat euch das Stricken schon mal krank gemacht (habt ihr euch z.B. mit Nadeln verletzt) oder hattet ihr Schmerzen nach dem Stricken? Was macht ihr dann, pausieren oder weiter auf Biegen und Brechen? Oder wenn der Arzt Pause verordnet, seid ihr dann ein guter Patient? Wie lange haltet ihr das aus?
Das Wollschaf bedankt sich bei Jana für die heutige Frage! Also mit Stricknadeln verletzt hab' ich mich noch nie. Probleme mit den Gelenken, sowohl mit den Sehnen als auch mit den Knochen bzw. Gelenken an sich kommen öfters mal vor... Einfach mal eine Zeit lang nicht stricken kommt schlicht nicht in Frage!*gg* Darum lebe ich frei nach dem Motto: "Was uns nicht umbringt macht uns nur noch härter!" ;)
Mittwoch, 7. Mai 2008
Liebes Wollschaf, in vielen Blogs sieht man Fortschrittsanzeigen für die Strickstücke. Mich würde mal interessieren, wie Ihr den prozentualen Fortschritt an ihrem Strickstück bemeßt. Geht das pi mal Daumen oder hast Du ein festgelegtes Schema à la Ärmel = x % ?
Das Wollschaf bedankt sich bei Linda für die heutige Frage! Sollte das etwa ein Wink mit dem Zaunpfahl sein?*gg* Ja, ich weiß... ich vernachlässige die Fortschrittsanzeige hier im Blog aufs sträflichste... bei ravelry ist sie immer aktueller ;) Und ich schätze immer einfach ab, wie weit ich so ungefähr bin... also nix mit Rumrechnen oder so...
Donnerstag, 1. Mai 2008
Schon zum zweiten Mal habe ich in verschiedenen Blogs gelesen, daß
Wollkäufe vor dem Ehemann verheimlicht werden. Mich würde interessieren:
Weiß Euer Mann, welche Menge an Wolle Ihr gehortet habt? Wie schmuggelt
Ihr Neuzugänge ins Haus, und wo sind die geheimen Lager?
Das Wollschaf bedankt sich bei Martina für die heutige Frage! Hmm, also erstens würde ich das hier eh nie zugeben, mein Mann liest nämlich öfters mal in meinem Blog mit*gg* Zweitens muss (oder darf?) ich allerdings sagen, dass ich nichts heimlich kaufe und das auch nicht tun muss. Ich habe wohl das Glück einen Mann "erwischt" zu haben, der meine Hobbies okay findet und auch nichts dagegen hat, dass ich Geld dafür ausgebe. Mich würde das, ganz ehrlich, auch sehr nerven, wenn es anders wäre und ich "lügen", bzw. etwas verheimlichen müsste oder gar "um Erlaubnis fragen". Größere Ausgaben, wie z.B. ein Spinnrad etc. besprechen wir natürlich... aber ich werde einen Teufel tun, wegen jedem Kneuel Wolle erst ne Familienkonferenz einzuberufen oder gar zum Schmuggler zu werden ;)
Dienstag, 22. April 2008
Hallo liebes Wollschaf,mir ist heut morgen, beim Einpacken meines Strickzeugs für die Mittagpause folgende Frage eingefallen:
Wie verpackt ihr euer Strickzeug, wenn ihr es mit nehmt? Wie sorgt ihr dafür, dass die Nadeln nicht rausrutschen, abbrechen oder sich durch Innenfutter oder Taschenwand bohren?
Das Wollschaf bedankt sich bei Herzdame für die heutige Frage! Ha, seit Neuestem kann ich darauf jetzt antworten: In meinen selbstgenähten Box Bags ;)
Mittwoch, 16. April 2008
Mich würde mal interessieren, wie und wo die Lace-Strickerinnen ihre fertigen filigranen Strickstücke aufspannen. Bei Spannweiten von bis zu 2,40cm findet sich doch nicht überall Platz, oder?
Das Wollschaf bedankt sich bei Frau Wollich für die heutige Frage! Soweit möglich spanne ich Strickstücke auf unserem Bett ;) Für größere Teile habe ich so Styrodur-Platten, die eigentlich z.B. als Trittschalldämmung verwendet werden. Diese sind glatter als Styropor und "bröseln" nicht so... Allerdings habe ich hier bei uns nirgends eine so große Möbel- und vor allem Katzen-freie Stelle... weswegen ich diese großen Stücke immer - zu ihrer großen Freude *gg*- bei meiner Mutter spanne.
Mittwoch, 9. April 2008
Habt ihr täglich etwas selbstgestricktes an? Wieviele selbstgestrickte Teile habt ihr schon gleichzeitig angehabt, also Schal, Mütze, Handschuhe, Socken, Pulli usw.
Das Wollschaf bedankt sich bei Martina für die heutige Frage! Hmm, ich würde sagen, in den allermeisten Fälle trage ich zumindest ein selbstgestricktes Teil... Zuhause immer Socken, unterwegs meistens Tuch, Schal, Tasche etc. Ich schätze mehr als zwei gestrickte Sachen, hab' ich noch nie angehabt... zumindest fällt mir da jetzt nichts ein ;)
Dienstag, 25. März 2008
Am 30.September 2007 endete die Wolldiät, die sich einige Bloggerinnen zu Jahresbeginn auferlegt haben. Mich würde es sehr interessieren, welche Erfahrungen in dieser Zeit gemacht wurden und welche Tipps und Tricks andere Bloggerinnen im Kampf gegen zunehmende Wollberge ( z.B.: 2 Paar Socken fertigstellen bevor Wolle für 1 neues Paar gekauft wird u.ä.) haben. Das Wollschaf bedankt sich bei Meggie (die keinen eigenen Blog führt) für die heutige Frage!
Da ich an dieser Aktion nicht teilgenommen habe und das wohl auch nie tun würde ;) , kann ich dazu leider nichts sagen...
Dienstag, 18. März 2008
Für welches Modell aus einem Strickheft würdet Ihr Euch eher
entscheiden: für das besondere oder aufwändige Muster bei normalem
Schnitt oder eher für einen besonders ausgefallenen aber tragbaren
Schnitt, dessen Muster Euch nicht gerade herausfordert?Das Wollschaf bedankt sich bei Meggie (die keinen Blog führt) für die heutige Frage! So pauschal kann ich das gar nicht beantworten. Irgendetwas an einem Modell muss mich einfach ansprechen. Ob das jetzt ein aufwändiges Muster, ein toller Schnitt oder einfach nur eine bemerkenswerte, geniale "Einfachheit" (wie z.B. beim Clapotis oder bei Möbius-Schals etc.) ist, ist dabei nebensächlich. Es "beeindruckt" mich dann einfach und ich MUSS es anstricken... dann fesselt es mich einige Zeit - im besten Falle so lange bis es fertig ist *gg*- normalerweise bis zum nächsten solchen Projekt. Was aber nicht heißt, dass ich nicht trotzdem auch daran noch weiterstricken würde... nur halt mit nicht mehr ganz so viel "Dampf" , dann gehen auch wieder mehrere Projekte gleichzeitig ;)
Mittwoch, 12. März 2008
Weißt du noch, was das erste Strickblog war, das dir über den Weg
gelaufen ist? Und wie lange hat es gedauert vom Entdecken der
Strickblogwelt bis zum eigenen Blog? Vielen Dank an Eva Liese für die heutige Frage! Ganz ehrlich? Ich habe absolut keine Ahnung... Bis zu meinem ersten Blog hat es dann wohl so ganz grob ein halbes Jahr gedauert, ich hatte mich lange gewehrt (genau, das "Wenn-ich-auch-noch-blogge-hab-ich-ja-noch-weniger-Zeit-zum-Stricken"-Ding ;) ).
Was für Garne würdest du nie verstricken wollen? Warum?
Das Wollschaf bedankt sich bei Kerstin für die heutige Frage! Also erstmal: Sag' niemals nie! ;) Im Moment kann ich mir Garne aus reiner Synthetik und diese "Fusselgarne" aber z.B. nur sehr schwer vorstellen...
Donnerstag, 28. Februar 2008
Beim Stricken heute ist mir folgende Frage gekommen: Was machen eigentlich Wollstrickerinnen, wenn sie feststellen, daß sie versehentlich von der Strickvorlage/-anleitung abgewichen sind oder sogar einen "Strickfehler" begangen haben? Trennt ihr das Gestrickte auf und korrigiert es? oder legt ihr das Strickzeug erst mal auf unbestimmte Zeit zur Seite (und ärgert euch, daß euch das passiert ist)? oder könnt ihr Euch mit dem "Strickfehler" arrangieren und bucht es unter "individuelle Machart" ab? Was sind Eure Erfahrungen?
Zweifelsohne Strickanleitungen sind hilfreich! Z. B. beim Pulloverstricken (Musteranleitung und Größenangaben). Oder strickt ihr doch "kreativer": Stellt die Strickmuster selbst
zusammen? Nehmt das Maßband zur Hand wegen Breiten- und Längenberechnung, oder sogar den Taschenrechner? Wie geht ihr vor, damit es Euer "Lieblingsstück" wird?
Das Wollschaf bedankt sich bei Irene für die heutige Frage!
Also dass ich von einer Anleitung abweiche kommt häufig vor... meistens aber bewusst ;) Und Fehler versuche ich in den allermeisten Fällen zu beseitigen. Selbst wenn man es nicht (sehr) sieht, weiß ich aber trotzdem, dass da einer ist *g* Meistens merke ich das relativ zeitnah und kann dann z.B. bei Lace einfach ein paar Maschen fallen lassen und im (richtigen) Muster wieder hoch stricken... wenn nicht wird auch schon mal geribbelt. Ich stricke durchaus gerne nach Anleitungen, die ich aber in den seltendsten Fällen wirklich eins zu eins übernehme... ich passe sie mir immer einfach meinen Vorlieben an. Bei Socken z.B. eine andere Spitze und Ferse, lieber Toe-Up als andersrum oder auch das Muster noch etwas verändert... wenn ich z.B. Pullis stricke (hab' ich jetzt schon länger nicht mehr gemacht), messe und rechne ich auf alle Fälle, das tue ich inzwischen - dank "New Pathways for Sock Knitters" - ja sogar schon bei Socken sehr oft. ------------- That's the answer to a weekly question about knitting...
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